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Bevor der Castortransport überhaupt Deutschland erreichte, weil Atomkraftgegner den Zug in Frankreich gestoppt hatten, demonstrierten 50.000 Menschen vor Ort gegen das Atommüllendlager im Wendland. Und die Bremer Grünen waren dabei. Aus Bremen fuhren allein 17 Busse Richtung Gorleben.

Gerne möchte ich Dich auf eine Veranstaltung hinweisen, die die grüne
Bürgerschaftsfraktion am Montag, den 25.10. in der Gesamtschule-Mitte
durchführt und die die Überschrift “Vorsicht Nazi!” - Symbole und Formen
rassistischen Gedankenguts, wie erkennen und was tun?” trägt. Nähere
Informationen hierzu findest Du in der Einladung zur Veranstaltung

Den Film von Edina Medra, der u.a. auf der Veranstaltung gezeigt wird,
kannst Du Dir auch gerne schon einmal anschauen.

Seit 1947 wird in Bremen Biblische Geschichte auf allgemein christlicher Grundlage unterrichtet. Seitdem hat sich unsere Gesellschaft stark verändert. Sie ist vielfältiger geworden, auch in Glaubensfragen. Das Fach Biblische Geschichte leidet aus unterschiedlichen Gründen unter Akzeptanzproblemen. Es mangelt an Fachlehrkräften, wird nicht von SchülerInnen angewählt und fällt oft aus.
Aus unserer Sicht ist das Fach in seiner angebotenen Form nicht mehr zeitgemäß.
Wir Grüne setzen uns für eine Weiterentwicklung ein: es sollte einen konfessionsübergreifenden Unterricht für alle geben um einen auf Kenntnissen beruhenden Respekt für andere Religionen zu vermitteln. Der Dialog über verschiedene Religionen, ihre Gemeinsamkeiten, ihre Unterschiede und ihre Traditionen fördert das gegenseitige Verständnis füreinander. Dies kann für das Miteinander in der Gesellschaft durchaus positiv sein, denn Toleranz und Respekt werden gefördert.

Die Niederlande praktizieren bereits dieses Modell in den Schulen mit hoher Zufriedenheit. Warum nicht auch bei uns?

Osterholz. Steht die Krankenhausschule in Frage? Diesen Eindruck konnte man jüngst in der Bildungsdeputation erhalten, als laut über die Zukunft der Schule nachgedacht wurde. Die Grünen erteilen derlei Überlegungen eine klare Absage. „Die Krankenhausschule ist eine besondere Schule, die kranke Kinder und Jugendliche unterstützt. Wir Grüne wollen die Schule nicht auflösen oder in ein sogenanntes REBUZ eingliedern. Sie muss erhalten bleiben“, fordert Anja Stahmann (Grüne). Die Sprecherin der Bildungsdeputation hat sich jetzt gemeinsam mit dem stellv. Beiratssprecher Ralf Dillmann sowie den Bürgerschaftsabgeordneten Zahra Mohammadzadeh und Horst Frehe vor Ort über die Arbeit der Einrichtung informiert.

Das Förderzentrum für Krankenhaus- und Hausunterricht an der Züricher Straße beschult in Bremer Krankenhäusern und im Hausunterricht kranke schulpflichtige Kinder und Jugendliche aller Schularten und Jahrgangsstufen, denen der Schulbesuch zeitweilig nicht zugemutet werden kann. Zum Teil leiden die Kinder unter psychischen Krankheiten und Störungen, sind suizidgefährdet oder leiden unter anderen Erkrankungen, die nicht an ihrer Regelschule mit behandelt werden können. Seit 1986 ist die Schule in einer Jugendstilvilla auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Ost beheimatet. Rund 600 Schüler unterrichtet die Krankenhausschule pro Jahr.

Die Grünen waren beeindruckt von der hohen fachlichen Kompetenz des Teams rund um Schulleiter Behrmann, das sich mit viel Engagement und Know-how dem Unterricht von kranken Kindern und Jugendlichen verschrieben hat.

Seine hohe Wertschätzung der Arbeit der Schule bekundete auch Chefarzt Dr. med. Marc Dupont, der sich ebenfalls für den Erhalt der Schule in der jetzigen Form aussprach. Der Chefarzt der Klinik für Kinder- Jugendpsychiatrie und Psychotherapie schilderte den Grünen die positiven Erfahrungen, die sowohl Familien als auch die Klinik mit der Krankenhausschule gesammelt haben. Deshalb stelle die GENO der Schule auch Räume und weitere Unterstützung zur Verfügung. Die Schule biete schwer kranken Schülern ein Stück Normalität. Sie stärke die Persönlichkeit der Kids durch gezielte Arbeit am Leistungs- und Sozialverhalten. Die Kinder und Jugendlichen kehrten deshalb trotz ihrer Erkrankung oft selbstbewusster und erfolgreicher in ihre Regelklasse zurück.

„Die Schule hilft den Kindern nicht nur Wissenslücken zu schließen, sondern auch Anschluss in der Gesellschaft zu behalten. Die Unterstützung, die die Jugendlichen hier erfahren, ist temporär und nicht in der Stammschule zu leisten. Es ist sinnvoll, Schülern auch bei längerem Klinikaufenthalt den Anschluss an den Leistungsstand ihrer Klassen zu ermöglichen”, so Beiratsmitglied Ralf Dillmann.

Kinder und Eltern erhalten endlich Planungssicherheit

Der Pädagogische Mittagstisch an der Grundschule Admiralstraße wird auf ein dauerhaftes Fundament gestellt. „Jetzt gibt es endlich eine verlässliche Lösung für die Kinder und Eltern. Sie sieht vor, dass die Kinder langfristig ein Mittagessen erhalten und bis 15 Uhr betreut werden. Die Eltern bezahlen künftig nur noch die reine Essensversorgung, die pädagogische Betreuung stellt das Bildungsressort sicher. Gerade berufstätige und allein erziehende Eltern sind auf das Betreuungsangebot angewiesen“, so die örtliche Bürgerschaftsabgeordnete Anja Stahmann (Grüne).

Bisher wurde der Pädagogische Mittagstisch mit einer warmen Mahlzeit und Hausaufgabenhilfe von einem Elternverein getragen. Er stand immer wieder vor dem Aus, weil die alljährliche Förderung auslief und neu beantragt werden musste.

„Dieser unhaltbare Zustand findet jetzt ein Ende. Unser mit der SPD und dem Bildungsressort abgestimmter Antrag sieht vor, ab nächstem Schuljahr den Pädagogischen Mittagstisch an der Admiralstraße zum Modellversuch ‚Grundschule plus‘ weiterzuentwickeln. Die bisher dafür im Sozialressort vorhanden Mittel werden für die folgenden Jahre auf das Bildungsressort übertragen“, so Anja Stahmann.

Das Konzept der ‚Grundschule plus‘ soll auf weitere Schulen ausgedehnt werden. „Das darf allerdings nicht zu einer Ganztagsschule light führen. Wir sehen das als Übergangsmodell für weitere gebundene Ganztagsschulen, die einen kindgerechteren Rhythmus von Lernen und anderen Angeboten wie Sport, Musizieren und vielem mehr ermöglicht“, betont die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Anja Stahmann.

Anja Stahmann | Erstelle dein Profilbanner

Erfolgsfaktor Frau

Die bundesweit für Aufsehen sorgende Nürnberger Resolution, die sich für mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten stark macht, ist inzwischen sogar in den USA bekannt. Das weltweite Netzwerk der Führungsfrauen Corporate Women Directors International (CWDI) hat nun die Initiatorin der Nürnberger Resolution zum zweiten Roundtable on Board Diversity am 22. Oktober 2010 in Washington DC eingeladen. Das ist ein schöner Erfolg!
http://www.globewomen.org/CWDI/CWDI.htm (Infos über den ersten Roundtable)

Der Roundtable wird zusammen mit der International Finance Corporation (IFC - http://www.ifc.org/) veranstaltet und ist eine Veranstaltung, zu der explizit eingeladen wird.

Soziale Teilhabe ermöglichen - Armut und Ausgrenzung verhindern
Tagung der grünen Fraktion am Freitag, 3.9., 10:30 - 17:30 im Haus der Bürgerschaft

Armut ist wesentlich das Fehlen ausreichender materieller Mittel. Aber prekäre Lebenslagen werden dadurch verstärkt und verschärft, dass die Möglichkeiten, an gesellschaftlichen Angeboten und Chancen teilhaben zu können, eingeschränkt sind. Wie gehen wir diese Probleme hier in Bremen an?

Am Vormittag wollen wir uns mit der Frage eines unzureichenden Anspruchs auf Grundsicherungsleistungen beschäftigen. Die meisten Menschen, die arm sind, erhalten als so-genannte “Langzeitarbeitslose”, bzw. deren Angehörige, eine Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II. Dieses Gesetz muss dringend reformiert werden — aber was genau ist zu ändern?
Dr. Alexandra Wagner, Geschäftsführerin des FIA (Forschungsteam
Internationaler Arbeitsmarkt) Berlin, stellt die Frage: “Grundsicherung
für arme Arbeitslose oder Antrieb zur Arbeit?”. Die Präsidentin des
Landessozialgerichts Brandenburg, Monika Paulat , berichtet über die
Arbeit einer Gruppe von Sozialrichterinnen und Sozialrichtern zum
konkreten Reformbedarf.

Am Nachmittag werden vier Arbeitsgruppen den Handlungsmöglichkeiten in
Bremen nachgehen. Jeweils im Mittelpunkt stehen Personen, deren
Teilhabemöglichkeiten besonders eingeschränkt sind. Zum Abschluss
überlegen die Bremer Finanzsenatorin, Karoline Linnert, der sozialpolitische Sprecher der
grünen Bundestagsfraktion, Markus Kurth , und der Direktor des Bremer Instituts Arbeit
und Wirtschaft, Dr. Günter Warsewa, wie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zusammenwirken
müssen, um Armut wirksam zu vermeiden und zu bekämpfen.

Bitte meldet euch für die Veranstaltung an unter Tel. 0421/3011-0, per Fax unter 0421/3011-250
oder per E-Mail unter
fraktion@gruene-bremen.de.
Bitte gebt dabei auch an, an welcher Arbeitsgruppe Ihr teilnehmen möchtet.

Nähere Infos findet Ihr hier:

http://www.gruene-fraktion-bremen.de/cms/default/dok/349/349531.soziale_teilhabe_ermoeglichen_armut_und.html

„‘Don’t be evil‘ lautet der Slogan von Google, ‚Sei nicht böse‘. Aus grüner Sicht gehört dazu auch, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ernst zu nehmen – jetzt und in Zukunft“, sagte ich als medienpolitische Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion in meinem Redebeitrag zur Aktuellen Stunde, die auf Initiative der LINKEN-Fraktion abgehalten wurde.
In der Debatte herrschte weitgehend Einigkeit darüber, dass Street View allein, der neue Dienst der Firma Google, mit dem im Internet Straßen- und Häuseransichten weltweit angesehen werden können, kein Problem sei. Wofür es jedoch gesetzliche Regelungen geben müsse, sei die mögliche Verknüpfung verschiedener vorhandener persönlicher Daten mit diesem Internetservice.
Die Vernetzung von personenbezogenen Daten in wenigen Händen ist das, was Sorgen bereitet. Ortungssysteme, die jeden Handybesitzer auffinden können; Programme, die einst als ‚privat‘ gedachte Bilder im Internet mit Datum, Ort und Besitzer entschlüsseln, bereiten nicht nur mir mehr als Unbehagen. Ich selbst habe ein iPhone und nutze gern Facebook. Das macht Spaß, aber ich möchte sichergestellt sehen, dass meine Daten nicht missbraucht werden.
Die Befürchtungen vor einem totalen Überwachungsstaat sind aber eindeutig überzogen.
Dennoch, auch wenn Street View fast ein Schmankerl im Hinblick auf noch kommende technische Möglichkeiten ist, hat das einen schaurig-schönen Aspekt. Wer ist der erste, der das Haus zur Sozialversicherungsnummer herausbekommt? Das zeigt deutlich: Für den Umgang mit Geodaten und der dadurch folgenden Privatisierung des öffentlichen Raums brauchen wir endlich klare Bestimmungen. Dienste wie Google Street View müssen grundsätzlich ausreichend Widerspruchs- und Widerrufsmöglichkeiten bieten.
Aus meiner Sicht sollten die betroffenen Städte mit Google Street View über Lizenzgebühren verhandeln.

Kernkraft ist Energie ohne Zukunft
Wir fordern Kernkraftwerke abzuschalten und regenerative Energien noch intensiver zu fördern.
Hier geht es zur Mitmachaktion!

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