Bremer Grüne fordern eine Beratungsstelle für Inklusion für Eltern und Schulen.
Mit dem neuen Schulgesetz haben behinderte und nicht behinderte SchülerInnen das Recht auf gemeinsamen Unterricht. Nun gilt es, dieses Recht auf Inklusion auch in der Praxis umzusetzen. Die Förderzentren werden nach und nach aufgelöst. An ihre Stelle treten Zentren für unterstützende Pädagogik an allgemeinen Schulen.
Manche dafür ausgewählte Schulen fühlen sich darüber aber noch nicht ausreichend informiert. Auch bei Eltern herrscht Verunsicherung. Das wurde bei einer Podiumsdiskussion der Grünen mit rund 150 BesucherInnen deutlich. Die Grünen fordern deshalb u.a. eine Beratungsstelle für Inklusion und einen Entwicklungsplan für alle Schulen einschließlich der Gymnasien. Ein Positionspapier dazu finden Sie hier.
Grüne Veranstaltung zu “Inklusive Schule - wie weiter!?”
Die grüne Bürgerschaftsfraktion führt am Mittwoch, den 20.01., um 19.30 Uhr eine Veranstaltung im Alten Fundamt zum Thema “Inklusive Schule - wie weiter!?” durch. Zum Hintergrund: Im Juni 2009 wurde in der Bürgerschaft ein neues Schulgesetz verabschiedet. Ziel der rot-grünen Initiative ist das längere gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler – auch von Kindern mit Behinderungen.
Die bestehenden Förderzentren werden schrittweise durch Formen dezentraler sonderpädagogischer Förderung an den Regelschulen ersetzt – die Förderzentren werden aufgelöst. Eltern haben künftig Wahlfreiheit bei der Schulanwahl. Eine solche Veränderung wirft viele Fragen auf und führt zur Verunsicherung von Eltern.
Was verändert sich an den Schulen? Werden die Kinder ausreichend gefördert? Werden die Schulen nicht überfordert? Was muss sich/was wird sich im Schulalltag ändern?
Wir möchten uns mit Ihnen über den aktuellen Stand der Planungen informieren und darüber diskutieren, was dies für die Kinder, die Eltern und die Schulen bedeutet.
Geladen haben wir für die Veranstaltung Herrn Dr. Joachim Steinbrück als Landesbehindertenbeauftragten Bremens, Herrn Walter Henschen von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Elke Gerdes als Elternvertreterin und Vertreterin der Initiative “Eine Schule für alle in Bremen”, Stephan Michael als Schulleiter des SZ Findorff und Martina Siemer von der GEW Bremen, Fachgruppe Sonderpädagogik. Von der grünen Fraktion wird Horst Frehe als behindertenpolitischer Sprecher teilnehmen. Die Moderation übernimmt Anja Stahmann als bildungspolitische Sprecherin der Fraktion.
Sie sind herzlich eingeladen.
Gerne können Sie die Einladung [...] auch weiter streuen.
Neues aus der Lernforschung: Entgegen den üblichen Vorurteilen, dass Mädchen schlechter in Mathe sind als Jungs präsentierten nun Forscher ein anderes Ergebnis. Mädchen rechnen ebenso gut (oder schlecht) wie Jungs. Eine gesonderte Auswertung einer weltweiten Studie mit über 500 000 SchülerInnen widerlegt das gängige Vorurteil, dass Jungen per se besser rechnen können. Mädchen sind genauso gut in Mathe, wenn der Unterricht stimmt, sie unterstützt werden, Vorbilder finden und sie schlichtweg ermutigt werden.
See Edd, Tom & Matt save the Earth & then go to http://www.panda.org to Vote Earth. They have asked some of the world’s leading YouTubers to make films ahead of the Copenhagen climate change conference.
Zur heutigen Ankündigung von Kurt Beck, u.a. gemeinsam mit Jens Böhrnsen eine Änderung des ZDF-Rundfunkstaatsvertrags anzuregen, um die politischen Einflüssen in den Gremien zu begrenzen, erklärt Anja Stahmann, medienpolitische Sprecherin der Grünen und Mitglied im ZDF-Fernsehrat: “Die Vorschläge gehen in die richtige Richtung. Die Benennung von VertreterInnen gesellschaftlicher Gruppen ohne den Segen der Ministerpräsidenten ist richtig. Ebenso wie die Verringerung der VertreterInnen des Bundes. Interessant ist ferner der Vorschlag, das Abstimmungsquorum im Verwaltungsrat zu ändern. Die von den Grünen im Bundestag angeregte Normenkontrollklage vor dem Bundesverfassungsgericht bleibt richtig.”
Anja Stahmann weiter: “Es handelt sich um eine Grundsatzfrage, die der Klärung bedarf. Die gezielte politische Einmischung im Fall von Nikolaus Brender hat das Gremium und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tief beschädigt. Politische VertreterInnen in den Gremien sind nicht per se falsch, sie sind demokratisch durch Wahlen legitimiert. Beim ZDF gibt es durch den Staatsvertrag aber eine ungute Dominanz der politischen Kräfte.”
Anja Stahmann appelliert an die Bundestagsabgeordneten Sieling und Beckmeyer, den Antrag der Grünen zu unterstützen. Sollte der Antrag im Bundestag scheitern, so Stahmann, soll Bremen klagen. “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein hohes Gut. Unabhängiger Journalismus ist ein Schatz der Demokratie!”
Die Bremer Grünen erwarten, dass beim EU-Schulobstprogramm die Produkte bestimmten Qualitätsstandards entsprechen. Das Obst und Gemüse sollte aus umweltgerechter Erzeugung stammen. Außerdem sollten so weit wie möglich nur regionale und saisonale Produkte verwendet werden. Das nützt der gesunden Ernährung der Kinder und der Umwelt zugleich.
Bekanntlich haben die Länder die Möglichkeit, die ‘Schulobst-Liste’ mitzugestalten. Diese Liste kann regional unterschiedlich ausfallen.
Angesichts der hohen Anzahl übergewichtiger Kinder und damit verbundener Gesundheitsprobleme kann niemand ernsthaft bestreiten, dass sich die Ernährungsgewohnheiten von Kindern ändern müssen. Dazu können wir mit dem Schulobstprogramm beitragen. Zugleich können wir damit regionale Erzeuger stärken. Kurze Transportwege schonen außerdem die Umwelt.