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vacation.gifEntgegen aller Erwartungen und Prognosen, trotz geburtenstarker Jahrgänge die das Abi absolvieren, der Trend zum Studium sinkt spürbar. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Berufsausbildung. Die Kultusminister hatten eine gänzlich andere Entwicklung erwartet. Nur noch 68% eines Jahrgangs beginnen eine Studium. Im Schnitt schrieben sich sonst rund 75% an den Unis ein.

Immer mehr junge Leute verzichten auf ein Studium. Zwar gab es im vergangenen Jahr 17 Prozent mehr Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife als noch 2003. Gegenüber dem gleichen Jahr sank jedoch die Studienanfängerzahl um 5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zugleich wurden 28 Prozent mehr Abiturienten in einer betrieblichen Ausbildung registriert. Viele junge Leute gehen auf Nummer Sicher, denn sie wissen nicht wie sie ihren Lebensunterhalt und Studiengebühren finanzieren sollen.
Neben Studiengebühren nennen Abiturienten als Hindernisse die ausgeweiteten Zulassungsbeschränkungen (Numerus Clausus) an den Unis. Auch schreckt anscheindend viele ein Bürokratiedschungel, der von Studienort zu Studienort bei der Einschreibung.unterschiedlich ist Dabei dachte ich schon bei meinem Studienstart: Schlimmer geht´s nimmer. ;-) Beglaubigungen, Beglaubigungen, Meldebescheid,……..

Der Rückgang der Studienneigung wird auch bei den jährlichen Abiturientenbefragungen durch das Hochschul-Informations-System (HIS) in Hannover deutlich. Zwar entscheidet sich nach den Erfahrungen der Hochschulforscher später ein kleiner Teil der Befragten trotz ihrer zunächst negativen Studieneinschätzung dennoch für den Hochschulbesuch. Gleichwohl gilt die Befragung als wichtiger Stimmungstest für die aktuelle Studienneigung.

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