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Greenpeace zeigt mit Fotos und Filmen, dass Computer und Handys Arme in Afrika vergiften. Wie kommt der Schrott nach Ghana fragt Greenpeace und fordert gleichzeitig uns Verbraucher zum Handeln auf.
Kinder hocken vor offenem Feuer, umgeben von Müll und nehmen Computer, Handys und anderen aus Europa stammenden Elektroschrott auseinander. Oft schützen weder Handschuhe noch Atemmasken vor den Giften im Qualm, im Material und in der Erde. Greenpeace war vor Ort und hat zwei frei zugängliche Schrottplätze untersucht - einen in Ghanas Hauptstadt Accra und einen in Korforidua.

Fotos und Filmmaterial dokumentieren die unhaltbaren Zustände auf den Elektroschrottplätzen. Das von einem Wissenschaftler begleitete Greenpeace-Team hat auch Erd- sowie Sedimentproben genommen, auf Gifte untersucht und die Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht.

Es ist vieles dabei: unter anderem Blei - der Gehalt ist zum Teil 100 mal höher als in nicht kontaminierter Erde -, Kadmium oder Phtalate. Alle bekannt für ihre gefährlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Ähnliche Giftmischungen hat Greenpeace bereits auf Plätzen in China und Indien nachgewiesen.

Was können Verbaucher tun?

Fordern Sie Elektrogeräte-Hersteller auf, Verantwortung für ihre Geräte zu übernehmen - von der Produktion bis zum Recycling, das heißt:

* Die Geräte müssen länger halten, leichter zu reparieren und nachzurüsten sein.
* Giftige Chemikalien müssen für die Produktion ausgeschlossen werden.
* Altgeräte müssen kostenlos zurückgenommen sowie funktionierende Recyclingsysteme eingerichtet werden.

Und Sie können an der Mitmachaktion von Greenpeace-International teilnehmen und Elektrofirmen auffordern, grüne Geräte zu produzieren.

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