Filmtipp: Wenn einer von uns stirbt, geh` ich nach Paris
04. Februar 2008 von Anja Stahmann
Mit dem autobiographischen Doku
Für mich ein ganz besonders wichtiger Film, nicht nur weil Jan und ich seit 25 Jahren Freunde sind. Dieser Film bricht das Schweigen über ein Tabuthema.
“Jede Familie hat ein Geheimnis, in meiner ist es der rätselhafte Tod unserer Mutter”, erzählt der Filmemacher. Ihr Freitod hat die Familie bis heute im Griff, auch elf Jahre danach. Es wird Zeit auf
Der Dokumentarfilm von Jan Schmitt ist sicher keine leichte Kinokost über eine Familiengeschichte. Dieser Film ist sehr wichtig, denn er bricht das Schweigen über sexuellen Missbrauch und setzt sich mit den Folgen auseinander. Unglaublich erscheint einem das Erzählte. Beeindruckend sind August Diehl und Suzanne von Borsody, die im Film die Texte sprechen. Berührend der Gesang von Meret Becker.
Es geht um ein Verbrechen, das in vielen Familien passiert, um Schuld, um kirchliche Macht und das Schweigen als höchstes Gebot. Aber auch um Vergebung.
Die Uraufführung am 30.Januar 2008 in Bremerhaven war ein großer Erfolg. Fast 700 (!) Zuschauer haben den Film gesehen, zweimal volles Haus, das hat bei weitem die Er
“Wenn einer von uns stirbt, geh` ich nach Paris” ist außerdem vom Filmbüro Bremen eingeladen worden. Am 27. März 2008 wird der Film in der Schauburg Bremen (www.bremerfilmkunsttheater.de) gezeigt. Re
P.S. Hingehen.
P.P.S. Lieber Jan, ich bin stolz auf Dich, dass Du den Film gemacht hast. Er hat es verdient gezeigt zu werden. Überall.