Abonnieren
Nachrichten
Kommentare

schule_4.gifsunf.jpgSechs, setzen: Die CDU hat bei der bisherigen Debatte zur Bremer Schulentwicklung offenbar nicht aufgepasst. Ansonsten wüsste sie, dass die Bremer Gymnasien erhalten bleiben. Deshalb benötigt Bremen auch kein ,Gymnasien-Schutzgebiet’. Schützen müssen wir vielmehr Eltern, SchülerInnen und Lehrkräfte vor der bloßen Panikmache der CDU. Denn ihre Kampagne entpuppt sich als reine Angstmache. Schade nur um die Papierverschwendung. Anstatt sich nun zum Retter aufzuspielen, hätten die Christdemokraten lieber ein paar Bäume vor der Papierverarbeitung für ihre Falschmeldungen retten sollen. So habe ich heute die Kampagne der CDU kommentiert.

Wir Grünen haben die Christdemokraten zur sachlichen Mitarbeit an der Weiterentwicklung des Bremer Schulsystems aufgerufen. Bislang glänzt die CDU nur durch Hochglanzbroschüren, zu Inhalten haben wir hingegen im Fachausschuss nichts von ihr gehört. Unsere Vorstellungen sind hingegen
klar: Wir wollen vor allem die Qualität der Schulen und den Unterricht verbessern. Da haben auch die Gymnasien noch unbestritten Bedarf, wie die Bremer Pisa-Ergebnisse belegen. Wir setzen uns für eine Schule ein, die die Lust am Lernen und die Leistung fördert. Wir wollen alle Kinder besser fördern — sowohl lernschwache als auch begabte. Wir setzen uns für eine engere Verzahnung von Kindergärten und Grundschulen ein, um das Fundament des Bildungswesens zu stärken. Mehr unten investieren und später weniger reparieren — das rechnet sich.

Der inhaltlichen Debatte um eine Verbesserung der Bremer Schulen und einer praxisnahen LehrerInnenausbildung verweigert sich die CDU bisher.
Die Christdemokraten bauen Feindbilder auf, wo keine sind. Sie beharren auf einem System, das Kinder aussortiert und beschämt. Die CDU hat trotz eindeutiger Studien- und Evaluationsberichte nichts dazu gelernt und will Talente weiterhin vergeuden.

Anja Stahmann

Dein Kommentar: