Achtung Talentschmiede! Wie Kindergärten und Schulen sich neu erfinden
04. März 2007 von Anja Stahmann
Was hat sich im Jahre fünf nach dem PISA-Debakel an Bremens Kindergärten und Schulen verändert? Wo bestehen weiter Bildungsbarrieren und wie können sie abgebaut werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des grünen Fachtag s am kommenden Freitag, 9. März 2007, von 9.30 bis 18 Uhr in der Bürgerschaft. Unter dem Motto „Achtung Talentschmiede! Wie Kindergärten und Schulen sich neu erfinden“ wollen die Grünen mit den Fachleuten/PraktikerInnen und auswärtigen Experten diskutieren, wie Bremen mit einer frühen individuellen Förderung allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten gerecht werden kann. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.![]()
Interessierte können sich unter 0421/30 11 0 anmelden.
Professor Wolfgang Tietze von der Freien Universität Berlin spricht über die öffentliche Früherziehung. Der Erziehungswissenschaftler hat ein Verfahren zur Qualitätsermittlung in Kindergärten entwickelt. Danach vergleicht Professor Mats Ekholm von der schwedischen Universität Karlstadt das deutsche Schulsystem mit der Praxis in anderen Ländern. Der OECD-Bildungsexperte kennt deutsche Schulen aus vielen Besuchen. Zum Abschluss berichten Dr. Günter Warsewa und Dr. Ulrike Baumheier über das Modell „Lernen in Nachbarschaften: der Umbau von Schulen zu Quartiersbildungszentren“.
Ich erwarte interessante Diskussionen. Von Kindergärten und Schulen wird viel erwartet. Alle Kinder sollen besser gefördert werden. Der Weg dorthin kann vielfältig aussehen. Nicht jeder muss das Rad neu erfinden. Der grüne Fachtag bietet die Möglichkeit über eigene Erfahrungen auszutauschen und Impulse von Bremer KollegInnen und international anerkannten Experten mitzunehmen.